Feuerwehrstatistik 2025 veröffentlicht

Das Innenministerium Baden-Württemberg hat die Feuerwehrjahresstatistik 2025 veröffentlicht. Die Zahlen zeigen insgesamt ein leistungsfähiges Feuerwehrwesen im Land, machen aber zugleich deutlich, dass die Anforderungen an die Feuerwehren weiter steigen und sich verändern. Alle Zahlen sowie die Pressemitteilung des Innenministeriums zum Nachlesen gibt es hier:
Weiterhin stabile bzw. steigende Mitgliederzahlen: Erfreulicherweise sind die Mitgliederzahlen stabil bzw. steigend, insbesondere in der Jugendfeuerwehr. Insgesamt vertritt der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg damit rund 200.000 Feuerwehrangehörige in Baden-Württemberg, darunter:
- 122.017 Angehörige der Feuerwehr-Einsatzabteilungen
- 40.136 Angehörige der Jugendfeuerwehren
- 31.909 Angehörige der Alters- und Seniorenabteilungen und
- 3.747 Feuerwehrmusikerinnen und -musiker.
Positiver Trend bei Frauen in der Feuerwehr
Auch die Zahl der weiblichen Feuerwehrangehörigen ist erneut gestiegen. Damit liegt der Frauenanteil in den Einsatzabteilungen inzwischen bei rund 9 Prozent und bei rund 23 Prozent in der Jugendfeuerwehr.
Weitere Trends
Steigende Zahlen in der Jugendfeuerwehr: Die kontinuierlich erfolgreiche Nachwuchsarbeit zahlt sich aus. Erstmals wurde die Marke von 40.000 Kindern und Jugendlichen in den baden-württembergischen Feuerwehren überschritten. Höchststand bei den Brandeinsätzen: Mit 21.716 Brandeinsätzen wurde 2025 der höchste Wert der vergangenen 30 Jahre erreicht.
Insgesamt 128.385 Einsätze
Die Feuerwehren in Baden-Württemberg leisteten 2025 insgesamt 128.385 Einsätze. Davon entfielen:
- 54.685 auf Technische Hilfeleistungen
- 21.716 auf Brandeinsätze
- 7.620 auf rettungsdienstliche Notfalleinsätze
- 14.870 auf sonstige Einsätze und
- 29.494 auf Fehlalarme
Gerettete und Verletzte: Im Jahr 2025 haben die Feuerwehren 16.296 Personen bei Brandeinsätzen und Einsätzen zur Technischen Hilfeleistung gerettet oder in Sicherheit gebracht. Das ist der bislang zweithöchste Wert nach 2024. 2.122 Menschen konnten von den Feuerwehren nach Unfällen oder Bränden nur noch tot geborgen werden. Das stellt den Höchstwert in den letzten 30 Jahren dar.
Mehr Mitglieder in den Altersabteilungen
In den Altersabteilungen waren 31.909 Feuerwehrangehörige gemeldet. Das sind 611 Seniorinnen und Senioren mehr als 2024. Minimal sinkende Zahl bei den Musikabteilungen: Die Zahl der Angehörigen der Musikabteilungen ist minimal gesunken und beträgt nun 3.747 (2024: 3.784). Erfreulich ist zudem, dass die Zahl der verletzten Feuerwehrkräfte bei den Freiwilligen Feuerwehren im vergangenen Jahr gesunken ist.
Mit dem Wunsch, dass alle Feuerwehrangehörige gesund aus ihren Einsätzen zurückkehren mögen, wünscht der Stadtfeuerwehrverband allen Kameradinnen und Kameraden weiterhin alles Gute!



